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Die laparoskopische Fundoplikatio

Helfen Medikamente nicht, kann mit einer operativen Versorgung des unteren Speiseröhrenschließmuskels das Sodbrennen gestoppt werden.
In 60% der Fälle liegt die Ursache der Refluxerkrankung in einem gestörten Mageneingangspförtner (Verkürzung und Verminderter Ruhedruck).
Mit Hilfe der Gastroskopie, Manometrie und der pH- Metrie lassen sich Störungen in diesem Bereich nachweisen.
Das Prinzip der Operation ist eine Nachspannung des Mageneinganges mit Erreichen eines Dehnverschlusses.

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Fundoplikatio nach Toupet

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Schematische Darstellung der Zugrichtung der Längs-und Ringmuskulatur im Bereich des Magenpförtners

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Es wird kein großer Schnitt vorgenommen, um in das Operationsgebiet zu gelangen. Über 5 kleine Hautschnitte werden Instrumente über Schienen (Trokare) eingeführt. Mit Hilfe einer in den Bauchraum eingebrachten Kamera wird die Operation überwacht. Die Operation wird mit einem Ultraschallmesser vorgenommen. Durch diese Technik kann ein schonendes Vorgehen erreicht werden. Bei der Fundoplikatio wird eine aus der Magenvorderwand gebildete Falte locker um die Speiseröhre herumgeführt und vernäht.

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Die durchschnittliche Dauer des Krankenhausaufenthaltes beträgt nur wenige Tage.

Mit der Methode, der laparoskopischen Fundoplikatio, lassen sich gute Langzeitresultate erreichen (nach 10 Jahren sind 85% der operierten Patienten beschwerdefrei).